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Der Service public
ist in Gefahr!
Begriffe wie Flexibilisierung,
Globalisierung, Deregulierung, Privatisierung, Rationalisierung und Fusionierung
prägen den Alltag der Arbeitnehmenden seit Jahren. Auch der öffentliche
Dienst ist davon betroffen. Mit dem Vorwand der Marktöffnung und
der Kostenersparnis werden Leistungen abgebaut und Risiken in Kauf genommen.
Bisher anerkannte gute Dienstleistungen werden damit gefährdet -
sei's im öffentlichen Verkehr, bei der Post und der Telekommunikation, sei's
im Gesundheits- und Sicherheitsbereich.
Mit dem seit dem 1. Januar 2001 in Kraft getretenen Bundespersonalgesetz schreitet diese Entwicklung weiter voran. Das hat nicht nur Folgen für
die unmittelbar betroffenen Beamten und Beamtinnen. Denn die Öffentliche
Hand war bislang einerseits Vorbild für die Privatwirtschaft, andererseits
hat sie sich ausgleichend, antizyklisch verhalten. Mit dem neuen Bundespersonalgesetz
ist das vorbei: Damit gibt der Bund das Signal, dass die teils rücksichtslosen
Machenschaften in der Privatwirtschaft legitim sind.

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